Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


   
Aktuelle Kursinformationen ()
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
-   -   0 0 % /
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
-   -  
 
 
 

DEUTZ halten


01.04.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) unverändert mit "halten" ein.

Bereits Mitte Februar habe die Gesellschaft dem Kapitalmarkt vorläufige Zahlen hinsichtlich des Umsatzes und EBIT mitgeteilt. Die nun vorgelegten Zahlen hätten insofern keine wesentlichen Neuigkeiten mehr enthalten.

Auf vergleichbarer Basis zum Jahr 2006, d.h. unter Eliminierung der Ergebnisse aus dem verkauften DEUTZ Power Systems Geschäft, hätten die Umsätze um 28,8% gesteigert werden können. Im Segment Kompaktmotoren hätten sich die Umsätze auf 1,186 Mrd. Euro nach 0,868 Mrd. Euro im Jahr 2006 (+36,6%) belaufen, was einer deutlich überproportionalen Steigerung im Vergleich zu den abgesetzten Motoren entspreche (+25,0%). Dies sei das Resultat des sehr deutlich gestiegenen Absatzes der größeren Baureihen mit einem Hubraum von 4 bis 8 Litern, vor allem durch das erste volle Produktionsjahr des neuen Nutzfahrzeugmotors TCD 2013 4V. Das EBIT habe 45,3 Mio. Euro betragen, woraus sich eine EBIT-Marge von 3,8% errechne. Im Jahr 2006 habe diese allerdings noch bei 4,4% gelegen.

Das Segment Customized Solutions habe Außenumsätze von 0,338 Mrd. Euro erzielt und damit 7,3% mehr als in 2006. Der Motorenabsatz sei leicht zurückgegangen (-1,6%), im Wesentlichen aufgrund des deutlichen Rückgangs der Nachfrage nach Motoren für stationäre Anlagen. Dagegen hätten die Automotiveanwendungen sowie mobile Arbeitsmaschinen und vor allem der Anwendungsbereich Landtechnik merklich zugelegt. Der höhere Anteil von Motoren mit mehr als 8 Liter Hubraum habe den Rückgang der verkauften Motoren überkompensiert. Im Segment Customized Solutions habe DEUTZ in 2007 eine EBIT-Marge von 13,2% nach 9,7% in 2006 erwirtschaften können.


Die Gesellschaft schlage der Hauptversammlung eine Dividende von 0,40 Euro vor. Diese Dividende enthalte eine Sonderausschüttung von 0,20 Euro aus dem Verkauf von DEUTZ Power Systems.

Positiv im EBIT habe sich die Auflösung einer im Zusammenhang mit dem Verkauf des Marine Servicegeschäfts gebildeten Rückstellung ausgewirkt. Hieraus habe ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 5 Mio. Euro resultiert. Des Weiteren habe die Gesellschaft einen Ertrag aus der Abfindung von Pensionsansprüchen realisiert. Die hierfür gebildete Rückstellung sei zu hoch gewesen. Der Sonderertrag habe sich auf 9 Mio. Euro belaufen (8 Mio. Euro davon könnten dem Segment Kompaktmotoren zugeordnet werden).

Auf der anderen Seite hätten sich zusätzliche Logistikkosten in Höhe von 16 bis 17 Mio. Euro negativ ausgewirkt. Zur Versorgung mit Bauteilen habe auf Lufttransport zurückgegriffen werden müssen. Auch habe es in diesem Zusammenhang Probleme hinsichtlich der Effizienz in der Produktion der Motoren gegeben. Dies habe die Marge im Segment Kompaktmotoren belastet.

Mit Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen habe DEUTZ auch bereits eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr herausgegeben. Auch hieran habe sich nichts geändert. Zur Erinnerung: Der Umsatz dürfte um +10% bis 15% und die EBIT-Marge um ca. 7% zulegen.

Positiv auf die Marge würden sich die wegfallenden zusätzlichen Logistikkosten auswirken, sinkende Anlaufkosten insbesondere im Bereich Truckmotoren, ein verbesserter Produktmix (größer als 8 Liter mit hohen Margen würden höheren Anteil an den Umsätzen haben) sowie Einsparungen aus der Optimierung der Produktionsprozesse. Sollten sich diese Maßnahmen in der gewünschten Form auch wirklich realisieren lassen, dürfte die EBIT-Marge von 7% zu konservativ sein. Allerdings habe die Gesellschaft bekanntlich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre zu Beginn gegebene Prognose verfehlt, so dass die Analysten mit ihren Schätzungen etwas vorsichtiger seien. Da DEUTZ Nachteile aufgrund des starken Euros gegenüber der Konkurrenz habe, plane der Konzern sich internationaler aufzustellen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen zwar ihre Ergebnisreihe im Vergleich zur letzten Studie, sehen allerdings keine Veranlassung, ihr Anlageurteil "halten" sowie ihr Kursziel von 7,50 Euro für die DEUTZ-Aktie zu ändern. Das Kursziel der Analysten basiere auf einer Peer-Group mit deutschen Maschinen- und Anlagenbauern sowie Tognum und anderen internationalen Motorenherstellern. (Analyse vom 01.04.2008) (01.04.2008/ac/a/d)




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
20.03.2025, boerse-daily.de
Open End Turbo Long auf DEUTZ: Plötzlich wieder gefragt - Optionsscheineanalyse
16.01.2025, DZ BANK
Turbo Long auf Deutz: Motorenbauer könnte vom nächsten Bauaufschwung in Deutschland profitieren! Optionsscheineanalyse
22.08.2024, ZertifikateJournal
Discount Call-Optionsschein auf DEUTZ: Chance auf Rendite von satten 127 Prozent - Optionsscheinenews
11.07.2024, boerse-daily.de
Turbo Long auf DEUTZ: Verflixten sechs Euro - Optionsscheineanalyse
27.06.2019, ZertifikateJournal
Best Unlimited Turbo-Optionsschein auf DEUTZ: Interessantes Long-Szenario - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG